Im Alter nicht an Lebensqualität einbüßen

Nichts ist im Leben wichtiger als das Aufrechterhalten der Lebensqualität. Auf viele Weisen kann man dafür sorgen, sein Dasein unbeschwert und sorgenfrei genießen zu können. Dazu gehört vor allem, dass man während seiner Jahre im Beruf eine finanzielle Basis für das Alter schafft. Die gesetzliche Rente langt bei einem Großteil der Bürger nämlich nur für ein durchschnittliches Lebensniveau, mit dem sich viele nach jahrelanger harter Arbeit nicht zufrieden geben.

Auf privater Basis sollte man daher Rücklagen für das Alter bilden, beispielsweise Lebensversicherungen abschließen, von denen man dann später finanziell enorm profitiert.

Leider besitzt das deutsche Sozialsystem den Mangel, dass es nicht auf demographische Verschiebungen eingestellt ist. Das hat zur Folge, dass in den kommenden Jahren immer weniger Arbeitnehmer stetig wachsende Sozialkassenansprüche erfüllen müssen. Auf lange Sicht kann und wird das nicht gutgehen. Von Norbert Blüms Versprechen bezüglich der sicheren Rente wird dann wohl nur noch auf dem Papier die Rede sein.

Vor allem bedeutet Lebensqualität aber, dass man sich in einer Gemeinschaft fühlt. Wer im Alter alleine lebt, vereinsamt und wird sicher unzufrieden mit dem Werdegang seines Lebens sein. Darum ist es wichtig, die Bindung zu seiner eigenen Familie aufrechtzuerhalten. Besonders in Trauersituationen bedeuten familiäre Beziehung langfristig Glück, denn ohne Vertrauen kann ein Mensch nicht würdevoll leben. Wer mit seinen Verwandten und engsten Vertrauten lebenswichtige Entscheidungen beratschlagen kann, wird sich folglich verstanden und gut aufgehoben fühlen. Isolation führt langfristig nur zu Unzufriedenheit.

Doch wie definiert man weiterhin Lebensqualität? Betrachtet man Lebensqualität lediglich aus dem materiellen Blickwinkel, spielt es eine entscheidende Rolle, ob eine bedürftige Person von Verwandten oder Pflegepersonal gepflegt wird. Doch Verwandte können sich häufig nicht jeden Tag um den Bedürftigen oder die Bedürftige kümmern. Wie lässt sich also eine angemessene Pflege finanzieren? Das ist eine Frage, die sich derzeit viele Familien stellen.

Leider sieht auch hier die Zukunft der Krankenkassen wenig vielversprechend aus. Über viele Jahre hinweg dürften die Bezuschussungen immer geringer ausfallen – lediglich das Nötigste werden die Krankenkassen dann noch übernehmen können. Insofern sollte man schon früher an später denken und genügend Rücklagen bilden, um nach dem beruflichen Werdegang einen schönen Lebensabend verbringen zu können.

Geschrieben von

Patrick Gehlert ist freier Redakteur und schreibt für Fachmagazine unter anderem Beiträge zu dem Thema Pflege.

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