Welche Pflegeliteratur ist empfehlenswert?

Lebensratgeber sind zahlreich, denn in einer von Werbung und geschicktem Marketing dominierten Literaturbranche können selbst inhaltsarme Veröffentlichungen in den Verkaufszahlen weit nach oben steigen. Eine generelle Qualitätssicherung gibt es bei Literatur nicht. Da auch viele Bücher und Magazine publiziert werden, die sich mit dem Thema Pflege beschäftigen, ist es für Interessenten wichtig, qualitätsvolle Veröffentlichungen von qualitätsärmeren unterscheiden zu können. Welche Literatur ist im Pflegebereich tatsächlich empfehlenswert?

Es kommt hierbei vor allem darauf an, welche Informationen die interessierten Leser suchen. Einen generellen Überblick über viele Themen, die im Zusammenhang mit Pflege stehen, verschafft beispielsweise das Magazin der Apotheken, die sogenannte Apotheken Umschau. Diese arbeitet allerdings nur selten en detail wissenschaftlich. Möchte man lieber auf wissenschaftliche Arbeiten zurückgreifen, lohnt sich der Erwerb eines Fachbuchs, möglichst natürlich mit zahlreichen Quellenangaben. Besonders Ärzte und ausgebildete Fachkräfte sind stets an weiterführenden Quellen interessiert, die weiteres Wissen versprechen. Indes vermag es ein Otto-Normal-Bürger nicht zu schaffen, die Sprache in diesen Büchern zu verstehen, weshalb sich auf weniger wissenschaftlichem Niveau zahlreiche nützliche Ratgeber finden lassen, die jeweils situationsbezogen vielerlei Informationen versprechen.

Besonders Gesetzestexte werden in großen Mengen verkauft, da sie sich in regelmäßigen Abständen ändern und die Zuschussmöglichkeiten, welche sich aus den entsprechenden Texten ergeben, für den einzelnen Bürger zumeist sehr vielfältig sind. Um also umfassend über seine Rechte aufgeklärt zu werden, sind Ratgeber in gesetzlicher Hinsicht für Betroffene äußerst hilfreich und zweckdienlich. So erklärt sich zumindest die Präsenz unterschiedlicher Formate, die über das Thema Pflege informieren, denn sie sprechen schlicht und einfach unterschiedliches Klientel an – manches ist bereits informiert und sucht detaillierte Informationen, andere wiederum möchten lediglich einen groben Überblick über den Sektor erhalten, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dadurch ist letzten Endes jedem geholfen und die akribisch arbeitenden Journalisten und Wissenschaftler erhalten durch die Abverkäufe ebenfalls das Brot für ihr Schaffen.

Geschrieben von

Patrick Gehlert ist freier Redakteur und schreibt für Fachmagazine unter anderem Beiträge zu dem Thema Pflege.

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