Arthrose durch Nahrungsergänzungsmittel vorbeugen

Im Alter nehmen die Verschleißerscheinungen von Muskeln wie auch Körpergelenken für gewöhnlich zu. In besonders extremen Fällen sprechen Ärzte von der sogenannten Arthrose, die eine besonders starke Ausprägung des Verschleißes von Körpergelenken darstellt. Häufig sind bei Arthrose-Patienten manche Knorpel derart aufgelöst, dass einzelne Knochen aneinanderreiben, was unglaubliche Schmerzen für die betroffene Person mit sich bringt.

Nunmehr ist Arthrose jedoch auch eine Volkskrankheit, weswegen sich ein ausgiebiger Blick auf Präventiv- und Behandlungsmaßnahmen lohnt. Diverse Studien gehen von 15 bis 20 Prozent der Gesamtbevölkerung aus, die tagtäglich unter Arthrose leiden. Das ist zwar eine gewaltige Zahl, allerdings noch lange kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken und sich vor Arthrose zu fürchten.

Stattdessen lohnt es sich, sich ausgiebig mit dem Thema der Arthrose Ernährung auseinanderzusetzen. Neben einem ausreichenden Umfang an körperlicher Bewegung und sportlicher Betätigung, die allerdings nicht in den belastenden Bereich für die Gelenke gehen sollte, kann bereits eine ausgewogene Ernährung präventiv dafür sorgen, dass Arthrose gar nicht erst entsteht. Eine gesunde Ernährung ist die günstigste und schmerzfreieste Methode, Arthrose aus dem Weg zu gehen oder zu beheben, und sorgt zugleich dafür, dass etwaige spätere operative Eingriffe im Falle schwerer Arthrose nicht mehr notwendig sind, da sich die Knorpel langsam aber sicher wieder erholen und neu bilden können.

In erster Linie gilt es also, die Ernährung derart zu gestalten, dass sich die Gelenke ausprägen können. Nahrungsergänzung für die Gelenke zahlt sich folglich aus und es ist keineswegs schwierig, entsprechende Produkte zu konsumieren. Glucosamin, Methylsulfonylmethan oder Chondoritinsulfat verhelfen dem Knorpel zur einfachen Regeneration und helfen in einer Großzahl der Fälle, die Arthrose-Symptome zu mindern oder gar gänzlich zu beheben. Da die Erfolgsquote des Einsatzes gesunder Ernährung ungemein hoch ist, gehen zahlreiche Wissenschaftler davon aus, dass Arthrose im Wesentlichen aus einer schlechten Ernährungsgrundlage der betroffenen Personen resultiert.

Wer sich schon in jungen Jahren ungesund ernährt, wird vielleicht nicht unmittelbar Konsequenzen spüren, doch wirkt sich die ungesunde Ernährung langfristig negativ auf den Körper aus. Überhöhter Konsum von Zucker und Fetten sowie ein Mangel an Mineralien werden bei Arthrose-Patienten oftmals festgestellt. Wer es schafft, Arthrose mittels Nahrungsergänzung für die Gelenke vorzubeugen, umschifft zugleich die Einnahme diverser Medikamente, die in herkömmlichen Arthrose-Behandlungen und -Therapien eingesetzt werden. Hierzu zählen beispielsweise Immunsuppressiva oder Zytostatika.

Knapp sieben Milliarden Euro werden jährlich für die Behandlung von Arthrose-Fällen ausgegeben. Würden sich mehr Bürger dauerhaft gesund ernähren, wäre nicht nur das allgemeine Gesundheitsniveau höher – auch wären die öffentlichen Kassen voller. Geld, das an anderer Stelle gut eingesetzt werden könnte.

Geschrieben von

Patrick Gehlert ist freier Redakteur und schreibt für Fachmagazine unter anderem Beiträge zu dem Thema Pflege.

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