Pflegebezogene Studiengänge in der Bundesrepublik Deutschland

Jedes Jahr strömen Hundertschaften an frisch gebackenen Abiturienten an die universitären Hochschulen der Bundesrepublik Deutschland. Beliebte Studiengänge sind Wirtschaftswissenschaften und technische Wissenschaften – doch wie steht es in dieser Hinsicht eigentlich um den Pflegesektor? In welchen Städten kann man pflegebezogene Studiengänge studieren und um welche Module handelt es sich dabei?

Eine breite Palette an pflegebezogenen Studiengängen findet sich insbesondere in den Städten Berlin, Bielefeld, Bochum, Bremen, Frankfurt am Main, Freiburg, Fulda, Hamburg, Hannover, Köln, Ludwigshafen am Rhein, Osnabrück und München. Die Spannweite reicht von Bachelorstudiengängen zum Pflegemanagement über pädagogische Ausbildungsberufe bis hin zu Studiengängen in bestimmten Teilbereichen der Pflege, beispielsweise der Psychiatrischen Pflege. Viele Studiengänge sind pädagogisch geprägt, verhelfen also dazu, zukünftigen Generationen die gängigen Theorien des Pflegemanagements nahezubringen, um die Studierenden dann auf ihre Pflegeberufe gewissenhaft vorzubereiten.

Viele Studiengänge im Pflegebereich sind sehr praxisnah orientiert. Neben der theoretischen Ausbildung ist es von besonderer Bedeutung, dass der Kontakt mit Patienten erlernt wird. Viele Alltagssituationen aus dem Pflegebereich werden simuliert und anhand dieser mögliche Lösungsszenarien erarbeitet. Genauso wie viele andere Studiengänge im bundesdeutschen Gebiet sind die Bachelor-Studiengänge zunächst auf sechs Semester ausgelegt. Auch ein späteres Master-Studium ist möglich, um einen noch höheren Bildungsgrad zu erreichen.

Fundiertes theoretisches Wissen ist im Alltag einer Pflegeperson unabdingbar, da häufig unerwartete Szenarien im Arbeitsalltag eintreten und möglichst schnell vom Pflegepersonal eine spezifische Lösung gefunden werden muss.

Nebst der pflegebezogenen Studiengänge gibt es ein breites Portfolio an Studiengängen im gesundheitswissenschaftlichen Bereich. Mitunter geht es dabei auch um wirtschaftswissenschaftliche Thematiken, nämlich die optimale Allokation von Hilfsmitteln jeglicher Hinsicht im Gesundheitsbereich. Ohnehin muss jeder Pflegedienst auch eine eigene Buchhaltung unterhalten, um gegenüber dem Fiskus Rechenschaft ablegen zu können. Daher ist eine Grundausbildung in wirtschaftswissenschaftlichen Thematiken in nahezu jedem pflegebezogenen Studiengang unabdingbar und von besonderer Bedeutung.

Wieder einmal zeigt sich, welch große Auswahl ein studienbereiter Bürger der Bundesrepublik Deutschland bei der Studienplatzsuche hat. Nur wenige Studiengänge sind durch einen Numerus clausus beschränkt, sodass die Erfolgschance bei einer Bewerbung auf einen dieser Plätze sehr hoch ist.

Unter anderem gibt es folgende Studiengänge in den Portfolios der Hochschulen und Universitäten dieses Landes:

  • Bachelor of Nursing
  • Bachelor Pflegemanagement
  • Bachelor of Science Pflege
  • Bachelor of Arts Medizinpädagogik

… und viele weitere

Geschrieben von

Patrick Gehlert ist freier Redakteur und schreibt für Fachmagazine unter anderem Beiträge zu dem Thema Pflege.

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